30.07.2015 - Überschwemmungen in Paraguay behindern Forstbetrieb

Es gibt zwar viel zu tun, aber die Arbeit in der Aufforstung in Paraguay steht still. Gründe sind für die Jahreszeit untypischer Dauerregen und Überschwemmungen.

Innerhalb von nur drei Tagen fielen in der Gegend des Parana Beckens und am Oberlauf des Flusses 380 mm/qm, wobei ein Millimeter einem Liter pro Quadratmeter entspricht. Nach einer längeren Trockenperiode stieg der Wassertand des Itaipu Stausees im Dreiländereck Paraguay, Brasilien, Argentinien in dieser Zeit um 19 Meter an.

Auch das Miller-Aufforstungsgelände im Südosten des Landes blieb von den Wassermassen nicht unberührt. Zwar gibt es keine großen Überschwemmungen, aber die anstehende Bodenaufbereitung musste aufgeschoben werden. Die Böden und Zufahrten sind zu feucht, um sie befahren zu können. Die Bäume der Waldinvestoren bleiben von dieser Verzögerung unberührt. „Wir hoffen jetzt auf bessere Wetterbedingugen zu Beginn des Frühjahres Ende August“, sagt Carsten Felber, Leiter des Forstbetriebes.

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