Bienvenidos en Paraguay – Herzlich willkommen!
Paraguay ist ein sympathisches Land mit großem Potential. Touristisch weitgehend unbeachtet kann man hier Land und Leute noch unverfälscht erleben. Die aufstrebende wirtschaftliche Entwicklung, die politische Stabilität und ideale klimatische Bedingungen ideal bieten die besten Grundvoraussetzungen für unsere Aufforstungsprojekte. Eckdaten Paraguay:
Hauptstadt: Asunción
Fläche: 406.752 km2
Klima: tropisch bis subtropisch
Hauptflüsse: Paraguay, Paraná, Río Verde
Regierungsform: Präsidiale Republik mit Staatspräsident
Einwohner: ca. 6,4 Millionen
Sprache: Spanisch, Guaraní
Religion: Katholiken 94%
Importgüter: Erdöl u. -produkte, Transportmittel, Maschinen, chem. u. pharmazeut. Produkte, Eisen u. Stahlwaren, Tabakwaren, Nahrungsmittel
Exportgüter: Sojabohnen, Ölsaaten, Baumwolle, Fleisch, Holz, Pflanzenöl, Tabak, Quebracho-Extrakte, Häute, Felle
Landschaft
Im Herzen Südamerikas gelegen, grenzt Paraguay an Brasilien im Osten, im Süden und Westen an Argentinien und nördlich an Bolivien. In der Landessprache Guaraní, der Sprache der indigenen Bevölkerung, bedeutet Paraguay „Wasser, das zum Meer fließt“. Der Name bezieht sich auf den Rio Paraguay, der das Binnenland in zwei naturräumliche Teile gliedert: "La Occidental" im Westen - den dünn besiedelten Gran Chaco, der etwa 60 Prozent der Landesfläche einnimmt - und "La Oriental", die Ostregion, in der über 97 Prozent der Bevölkerung lebt. Im Osten findet sich das historische Paraguay und Kernland des heutigen Staates. Im Vergleich zu den Savannen und Halbwüsten der Gran Chaco Landschaft zeigt sich der Osten abwechslungsreich mit vielgestaltigem Bergland, Baumsavannen, Sumpfgebieten und den letzten natürlichen Regenwaldbeständen.
Geschichte
Das heutige Paraguay gehörte in vorkolumbianischer Zeit zum Siedlungsgebiet der indigenen Stämme der „Guarani“ (übersetzt = „Krieger“) zwischen dem Rio de la Plata und dem Orinoco-Delta, dem Atlantik und den Anden. Im Jahre 1524 begegneten sich Europäer und Guarani zum ersten Mal. Da die Guarani durch ständige verlustreiche Kämpfe gegen das Inkareich an einem Männermangel litten, wurden die Fremden freundlich aufgenommen und familiäre Bande geknüpft. In keinem anderen Land Südamerikas vollzog sich die Vermischung zweier Rassen mit ähnlicher Intensität wie in Paraguay.
1608 König Philipp III von Spanien beauftragt den Jesuitenorden mit der Bekehrung und Ansiedlung der Indianer der Provinz Guairá. Binnen weniger Jahrzehnte erbauen die Jesuiten eine stattliche Anzahl landwirtschaftlicher Großsiedlungen und erwirtschaften beträchtliche Gewinne.
1767 Der spanische König löst den Jesuitenstaat auf, die herrschende Oberschicht in Paraguay gewinnt damit einen jahrzehntelangen Streit um die wirtschaftliche Vorherrschaft: die Jesuiten haben sich zeitlebens gegen ihre Ausbeutungspolitik und Sklaverei gestellt.
1811 Spanien entlässt Paraguay in die Unabhängigkeit. Paraguay wird von einem Triumvirat regiert, dessen einflussreichstes Mitglied der Rechtsanwalt Dr. José Caspar Rodriguez de Francia ist.
1862-1870 regiert Diktator Francisco Solano López. Er treibt Paraguay in den sechs Jahre dauernden „Triple-Allianz-Krieg“ (1864 - 1870) gegen Brasilien, Argentinien und Uruguay. Von den 1.377.000 Einwohnern Paraguays überlebten nur ca. 6.000 Männer, 20.000 Kinder und Greise sowie 200.000 Frauen. Die Hälfte des Landes wird zwischen Brasilien und Argentinien aufgeteilt, es blieben nur noch die Regionen östlich des Rio Paraguay sowie der trostlose Chaco.
1954 kommt General Alfredo Stroessner durch einen Militärputsch an die Macht. Unter der Diktatur seiner Colorado-Partei werden zwar Schulen und Krankenhäuser errichtet, aber es kommt andererseits auch zu massiven Menschenrechtsverletzungen.
1989 leitet der relativ unblutige Putsch von General Andrés Rodriguez die Demokratie in Paraguay ein. Stroessner geht mit seiner Familie nach Brasilien ins Exil. Rodriguez wird mit einer Stimmenmehrheit von ca. 70% zum ersten Präsidenten gewählt.
1993 Die ersten freien Wahlen unter Beobachtung des früheren US Präsidenten Jimmy Carter. Wahlsieger wird Juan Carlos Wasmosy. Die Colorado-Partei bleibt bis 2008 an der Macht.
2008 Ein historischer Sieg: Der ehemalige Bischof Fernando Lugo gewinnt die Wahlen in Paraguay und beendet die seit 61 Jahren andauernde Regierung der Colorado-Partei.
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